Andere beschreiben schwerwiegendere Langzeitfolgen, die ihrer Meinung nach mit der Chemikalienexposition in Salons zusammenhängen. Ein erfahrener Stylist schrieb:
„Die Chemikalien verursachten bei mir eine schwere Erkrankung des trockenen Auges, und ich habe Kollegen, die ebenfalls Probleme entwickelt haben. Diese Branche ist giftig.“
Ein weiterer Kommentar hebt neurologische und respiratorische Beschwerden nach längerer Exposition hervor:
„Nach 12 Jahren… kann ich keine Dauerwellen mehr machen. Zu viel Exposition beeinträchtigt mein zentrales Nervensystem. Es verursacht tagelang schwere Migräne.“
Einige Fachleute berichten auch von Hautreaktionen durch wiederholten Kontakt mit Färbemitteln und Salonprodukten:
„Nach einem Jahrzehnt entwickelte ich Ekzeme an meinen Händen… mein Leben hat sich verändert.“
In all diesen Diskussionen zeigt sich ein wiederkehrendes Muster: Stylisten erwähnen häufig Kopfschmerzen nach langen Chemiedienstleistungen, starke Empfindlichkeit gegenüber Salongerüchen, Nasennebenhöhlenreizungen, Husten, Müdigkeit und in einigen Fällen „Gehirnnebel“ oder Schwierigkeiten, sich nach anstrengenden Arbeitstagen zu erholen.
Während die Erfahrungen sehr unterschiedlich sind und nicht jeder Stylist über gesundheitliche Probleme berichtet, betonen viele Benutzer, dass sich die Symptome eher allmählich über die Zeit aufbauen, anstatt sofort aufzutreten.
Infolgedessen ist ein häufiges Thema in diesen Gesprächen die Bedeutung von Belüftung und Luftqualität. Einige Stylisten stellen fest, dass eine verbesserte Luftzirkulation oder der Einsatz von Luftreinigungssystemen in Salons dazu beitrug, Geruchsanhaftungen zu reduzieren und lange Schichten erträglicher zu machen, insbesondere an Tagen mit vielen Farb- oder Aufhellungsbehandlungen.